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Identitätsdiebstahl: So schützen Sie sich und was im Ernstfall zu tun ist

Aktualisiert am 28.10.2026 2 Min. Lesezeit Von der WieHow – Home, Energy & Money Guides-Redaktion
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Kurz erklärt

Nutzen Sie für jedes Konto ein eigenes, starkes Passwort mit Passwortmanager und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Anmeldung. Prüfen Sie regelmäßig Ihre SCHUFA-Daten und Kontoauszüge. Im Ernstfall Anzeige bei der Polizei erstatten, betroffene Unternehmen informieren und Karten oder den Online-Ausweis über den Sperr-Notruf 116 116 sperren lassen.

Inhalt
  1. Schritt für Schritt
  2. Anzeichen für Identitätsdiebstahl
  3. Im Ernstfall

Betrüger nutzen gestohlene Daten, um Waren auf Rechnung zu bestellen, Handyverträge abzuschließen oder Konten zu übernehmen. Häufig erfährt man erst durch Mahnungen davon.

Schritt für Schritt

  1. Starke, einzigartige Passwörter

    Nutzen Sie einen Passwortmanager, damit ein Datenleck nicht alle Konten gefährdet.

  2. Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren

    Besonders für E-Mail, Online-Banking und Shopping-Konten. Eine Authenticator-App ist sicherer als SMS.

  3. Datenlecks prüfen

    Seriöse Prüfdienste zeigen, ob Ihre E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks auftaucht.

  4. Ausweiskopien schützen

    Geben Sie Kopien nur heraus, wenn es nötig ist, und schwärzen Sie nicht benötigte Daten.

  5. Kontoauszüge prüfen

    Kontrollieren Sie regelmäßig Abbuchungen und Kreditkartenumsätze.

  6. SCHUFA-Datenkopie anfordern

    Die kostenlose Datenkopie zeigt, ob Verträge auf Ihren Namen bestehen, die Sie nicht kennen.

  7. Unterlagen vernichten

    Briefe mit persönlichen Daten nicht unzerkleinert ins Altpapier werfen.

Anzeichen für Identitätsdiebstahl

  • Rechnungen oder Mahnungen für Bestellungen, die Sie nicht getätigt haben
  • Unbekannte Einträge in Ihrer SCHUFA-Auskunft
  • Benachrichtigungen über Passwortänderungen, die Sie nicht veranlasst haben
  • Pakete, die Sie nicht bestellt haben

Im Ernstfall

  1. Anzeige bei der Polizei erstatten – auch online möglich.
  2. Betroffene Händler und Inkassounternehmen schriftlich informieren und Forderungen widersprechen.
  3. Bank- und Kreditkarten über den Sperr-Notruf 116 116 oder die Bank sperren.
  4. Passwörter ändern und Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren.
  5. SCHUFA-Datenkopie anfordern und falsche Einträge löschen lassen.
Phishing erkennen: Banken fragen nie per E-Mail, SMS oder Telefon nach PIN, TAN oder Passwort. Rufen Sie im Zweifel selbst unter der bekannten Nummer an.

Häufige Fragen

Muss ich Rechnungen bezahlen, die durch Identitätsdiebstahl entstanden sind?

Nein, wenn Sie den Vertrag nicht abgeschlossen haben. Widersprechen Sie schriftlich und legen Sie die Anzeige bei.

Lohnt sich eine Versicherung gegen Identitätsdiebstahl?

Manche Hausrat- oder Rechtsschutzversicherungen enthalten entsprechende Bausteine. Die wichtigste Vorsorge sind aber sichere Passwörter und Wachsamkeit.

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