Tagesgeld oder Festgeld: Wo ist Ihr Erspartes besser aufgehoben?
🇺🇸 Read this article in EnglishTagesgeld ist täglich verfügbar und eignet sich für den Notgroschen; der Zins kann sich jederzeit ändern. Festgeld bindet Ihr Geld für eine feste Laufzeit zu einem garantierten Zins und ist vorzeitig meist nicht verfügbar. Einlagen sind bei Banken in der EU bis 100.000 € pro Person und Bank gesetzlich geschützt.
Geld, das Sie in den nächsten Jahren brauchen könnten, gehört nicht in Aktien – aber auch nicht unverzinst aufs Girokonto.
Der Vergleich
| Tagesgeld | Festgeld | |
|---|---|---|
| Verfügbarkeit | täglich | erst am Laufzeitende |
| Zins | variabel | für die Laufzeit fest |
| Vorzeitige Auflösung | jederzeit möglich | meist ausgeschlossen |
| Geeignet für | Notgroschen, kurzfristige Rücklagen | Geld mit festem Verwendungstermin |
Die Festgeldleiter
Teilen Sie das Geld auf mehrere Festgelder mit gestaffelten Laufzeiten auf, etwa 6, 12, 18 und 24 Monate. So wird regelmäßig ein Teil frei, und Sie profitieren trotzdem von festen Zinsen.
Was Zinsen bringen
Zinseszinsrechner mit SparrateSo wächst Ihr Vermögen über die JahreZum Rechner →Sicherheit und Steuern
- Einlagensicherung: In der EU sind Einlagen bis 100.000 € pro Kunde und Bank gesetzlich geschützt.
- Steuern: Zinsen über dem Sparerpauschbetrag von 1.000 € (Paare 2.000 €) unterliegen der Abgeltungsteuer. Ein Freistellungsauftrag bei der Bank verhindert, dass zu viel abgezogen wird.
- Auslandsbanken: Bei Banken ohne deutschen Steuerabzug müssen Sie die Zinsen selbst in der Steuererklärung angeben.
Häufige Fragen
Ist Festgeld bei ausländischen Banken sicher?
Innerhalb der EU gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 €. Im Ernstfall läuft die Entschädigung aber über die Sicherungseinrichtung des jeweiligen Landes.
Wie viel sollte auf dem Tagesgeld liegen?
Mindestens der Notgroschen von drei bis sechs Monatsausgaben. Geld für langfristige Ziele kann rentabler angelegt werden.